Sparsam und gut für die Umwelt – was kann jeder Einzelne umsetzen?
Der Verbrauch von Energie und anderen natürlichen Ressourcen belastet in zunehmendem Maße die Umwelt. Gleichzeitig werden an vielen Stellen Strom, Benzin, Wasser und andere wertvolle Rohstoffe verschwendet. Jeder einzelne hat die Möglichkeit, im täglichen Leben seinen persönlichen Beitrag für die Umwelt zu leisten. Häufig ist das nicht einmal mit einem Verlust an Komfort verbunden und schont zusätzlich noch den Geldbeutel.
Strom sparen in den eigenen 4 Wänden leicht gemacht
Fernseher, Stereoanlage, Computer oder WLAN sind typische Beispiele für unnütze Stromverbraucher. Nein, nicht der Fernsehabend oder das Surfen im Internet ist gemeint, es geht um den Betrieb im StandBy-Modus. Jedes Gerät, dass sich im StandBy befindet benötigt Strom. Das ist zwar nicht viel, dafür wird das ganze Jahr über kontinuierlich Energie aus der Steckdose abgezapft. Berücksichtigt man alle Geräte, kommt dabei schnell eine stattliche Menge zusammen. Wenn jedes Einzelne Gerät nur 10 Euro an zusätzlichen Kosten verursacht, summiert sich das mit Fernseher, Receiver, Computermonitor, Computer und Stereoanlage schnell auf über 50 Euro im Jahr. Das kostet nicht nur Geld sondern auch Strom. Zählt man alle Haushalte in Deutschland zusammen, ergibt sich daraus eine gewaltige Menge an Strom. Dieser Strom muss aber auch erzeugt werden. Und der kommt eben nicht nur aus erneuerbaren Energien sonder auch aus Gas-, Kohle- und Atomkraftwerken. Benutzt man stattdessen den Ausschaltknopf am Gerät anstatt die Fernbedienung, so schont man quasi im Schlaf oder wenn man nicht zu Hause ist die Umwelt, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Auch Mehrfachsteckdosen mit Ausschaltknopf können beispielsweise am Computer eine praktische und zugleich umweltschonende Möglichkeit zum Energie sparen sein. Auch Haushaltsgeräte wie Kühlschrank, Elektroherd und die Waschmaschine benötigen Strom. Wer beim Kauf eines neuen Geräts darauf achtet, dass dieses eine möglichst gute Energieeffizienzklasse besitzt, trägt damit ebenfalls zum Schutz der Umwelt bei.
Wasser, Heizung und Auto umweltschonend betreiben
Regelmäßig veröffentlichen Zeitschriften Tipps, wie man vorausschauend und umweltschonend Auto fährt. Das ist gut und sinnvoll. Noch wesentlich mehr lässt sich allerdings sparen, wenn man unnötige Fahrten komplett vermeidet. Eine Fahrgemeinschaft zur Arbeit ist eine Möglichkeit, aber auch Einkaufsfahrten lassen sich oft besser planen und ein EInkaufszettel hilft, nichts Wichtiges zu vergessen. Spülkästen für die Toilette gibt es in Ausführungen mit Aquastopp, bei dem der Wasserfluss unterbrochen wird, wenn man den Betätgigungsknopf wieder los lässt oder mit 2 Knöpfen für verschiedene Wassermengen. Damit kann die Wassermenge immer an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden. Für Hausbesitzer ist die Nutzung von Regenwasser für die Toilette oder Waschmaschine eine weitere Möglichkeit, den Verbrauch von wertvollem Trinkwasser zu reduzieren. Um Heizkosten und damit Energie zu sparen, kann eine Wärmedämmung und der Einbau neuer Fenster helfen, den Verbrauch zu reduzieren.
Viele kleine Energiesparer leisten zusammen einen großen Beitrag
Der positive Effekt für die Umwelt, den der Einzelne mit den all den kleinen Maßnahmen erzielt, ist gering. Je mehr Menschen jedoch Ihren Beitrag leisten, desto größer ist der Nutzen für die Umwelt in der Summe betrachtet. Dazu kommt, dass ein geringerer Verbrauch auch niedrigere laufende Kosten bedeutet. Gerade in Zeiten steigender Kosten ist dies ein nicht zu unterschätzender Vorteil, gerade auch im Hinblick auf die nächste Nebenkostenabrechnung.
Fotorechte: Christian Malsch – Fotolia
Ähnliche Berichte:
- Mode aus ökologisch korrekter Produktion
- Fair Trade – was bedeutet das für den Verbraucher?
- Ein grüner Eiffelturm – Hintergrund und Aussichten
- Die Kulturhauptstadt Europas
- Biolebensmittel – was unterscheidet sie von den günstigen Supermarktprodukten?
